Heute abend - Mi, 01.09.10 ab 21.00 Uhr findet im Strohalm, Hauptstr. 107, 91054 Erlangen eine besondere Zusammenkunft statt.
Geplant war ein Abend von Wulli Wullschläger zusammen mit dem Singer / Songwriter Mac Frayman. Mac haben wir im Nürnberger Finnegans Irish Pub kennengelernt und waren begeistert. Wir haben ihn dann gleich zu uns in den Strohalm eingeladen. Leider fanden bisher nur Konzerte vor wenig Publikum statt. Aufgrund seines großen Tourplans konnte Mac Frayman immer nur Sonntags oder Montags spielen. Und das macht ihn so besonders:
Durch seine unverwechselbare, einfühlsame Stimme und dem voluminösen Gitarrenspiel haucht der Singer /Songwriter jedem dargebotenen Lied „neues Leben“ ein und beweist, dass alles, was er tut, pure Ehrlichkeit und Offenheit verkörpert. Er lebt in- und für die Musik… !
Jedes einzelne Konzert schafft eine, auf das Publikum zugeschnittene intime Atmosphäre und beinhaltete nicht nur eigene Songs, sondern auch Covers, die auf experimentelle Art und Weise im Mac Frayman Stil dargeboten werden. Wird man erst einmal in des Künstlers Bann gezogen, kommt man schwer heraus und stellt fest, dass es doch noch etwas „anderes“ gibt, als all die sich ständig wiederholenden „Songs on the air!“
Doch nicht genug. Letzte Woche rief uns die Agentur Sound of Liberation an und teilte uns mit, dass der wundervolle David Celia am heutigen Mittwoch noch frei wäre und Bock hätte, mit Wulli zu spielen. Also haben wir kurzerhand David auch noch “eingepackt”. Er wir den Abend ab 21.00 Uhr eröffnen und dann schauen wir mal, was passiert.
Und das macht David so besonders:
David Celia ist ein begnadeter kanadischer Songwriter, der ganz alleine das auf die Beine stellt, wofür deine Landsleute ganze Kommunen brauchen. Unterstützt nur von einigen ausgebufften Musikanten (Gurf Morlix etwa - oder Mitglieder o.a. Kommunen) gelingt es ihm auf seiner dritten CD, ein doch sehr abwechslungsreiches musikalisches Panoptikum aufzufahren, das weit über das “normaler” Songwriter-Mucke hinausgeht. Dabei hat der Mann ein Musikverständnis, das weit über den Kanada-typischen Americana-Gedanken hinausgeht. Tatsächlich kann man sich das in etwa so vorstellen, als hätten die Beatles American gemacht. Oder auch Brian Wilson. Nun - ist der zwar Amerikaner, aber er ist halt nun mal eher für feinsinnige, vielschichtige Pop-Arrangements berühmt, die auch Celia hier bemüht. Und das tolle daran: Celia lässt das alles ganz selbstverständlich und ungezwungen klingen - gerade so, als sei das einfach oder als sei es im Americana-Genre üblich, über den musikalischen Tellerrand zu schauen (was es definitiv nicht ist).